Das Medienmagazin

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Transkript

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00:00:00: Es ist sieben Uhr morgens, du liegst noch im Bett das Handy in der Hand.

00:00:03: Ein kurzer Blick auf Instagram und plötzlich ist dein ganzer Feet voll von perfekten Körpern, markeloser Haut- und gut filtrierten Selfies.

00:00:10: Während Du Dich noch verschlafen füllts scheint die Wälder draußen schon noch Perfektion zu greifen Und genau hier beginnt der Druck.

00:00:16: Bin ich gut genug?

00:00:18: Sehe Ich Gut Genug Aus?

00:00:19: Social Media formt längst unser Schönheitsbild und oft auch unseren Selbstwert.

00:00:23: Aber wie stark ist dieser Einfluss wirklich?

00:00:26: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben einer Studie mit jugendlichen Mädchen zwischen dreizehn-und achtzehn Jahren untersucht, wie sich intensive social media Nutzung auf das Körpergefühl auswirkt.

00:00:37: Dabei stellte sich heraus je mehr Zeit diese Mädchen mit sozialen Netzwerken verbringen desto stärker verinnerlichen sie ein idealisiertes Schönheits Bild also die Vorstellung eines perfekten Körpers.

00:00:49: Diese sogenannte Internalisation führt wiederum dazu, dass sie sich ständig mit anderen vergleichen und Angst entwickeln schlecht bewertet zu werden.

00:00:57: All das zusammengenommen wirkt sich negativ auf ihr Körperwertgefühl aus.

00:01:01: Ihr Selbstwert sinkt – Sie fühlen sich unwohler in ihrem eigenen Körper!

00:01:05: Was die Wissenschaft beschreibt, spiegelt sich auch in den Erfahrungen vieler junger Frauen wieder.

00:01:09: Die beruflich vor Kameras stehen.

00:01:11: Eine von ihnen ist Amelie Kessler.

00:01:13: Sie arbeitet als Model und ihr Alltag zeigt wie präsent Schönheitsideale wirklich sind.

00:01:18: Ich bin Amelies ich bin vierundzwanzig Jahre alt.

00:01:21: Schönheitsidiale verändern sie ständig – und dennoch wirken sie oft erstaunlich einheitlich.

00:01:26: Besonders durch Social Media scheinen Trends heute schneller zu entstehen und sich stärker zu verbreiten als früher.

00:01:31: Gleichzeitig steigt der Druck, diesen Bildern zu entsprechen.

00:01:35: Wie sich diese Ideale im Laufe der Zeit gewandelt haben und was das speziell für die Modelbranche bedeutet darüber spricht sie im folgenden Abschnitt.

00:01:42: Ich würde tatsächlich sagen, dass ich in Heil-Fashion da wo ich gerade drin bin gar nicht so viel verändert hat.

00:01:48: Sondern das eher ins negative geht und zwar geht es um die Measurements.

00:01:52: Die müssen auf jeden Fall stimmen.

00:01:55: also in Paris hast du keine Chance irgendwas zu laufen wenn du nicht die neunundachzeig Zentimeter an der Hüfte hast.

00:02:00: Das heißt auch für mich ist es schon sehr schwierig weil ich einst zweiundachtzig groß bin dafür Paris, Milan London auf meine Masse zu kommen.

00:02:09: Aber man muss dazu sagen, so was wie Short Model, Beauty und auch Sport in der Commercial-Welt hat sich viel getan.

00:02:18: Da kannst du mittlerweile als kleine Frau mit gewissen anderen Körpermaßen... Kannst du natürlich jetzt auch schon erfolgreich sein?

00:02:27: Das würde ich sagen, das im Verhältnis zuvor hat sich viel getan.

00:02:30: Aber

00:02:30: was stellen sich eigentlich Studierende vor wenn sie an Schönheitsideale denken?

00:02:34: Für mich sind Schönheits-Ideale voll oft einfach sehr unrealistisch.

00:02:37: alles muss perfekt sein.

00:02:38: flacher Bauch glätter Haut das macht schon sehr viel Druck obwohl ich einfach weiß dass die Fotos meistens sowieso bearbeitet sind.

00:02:43: Tatsächlich

00:02:44: fällt mir als erstes Instagram ein.

00:02:45: also dort sieht man ja ständig perfekt in zähne gesetzte Menschen die immer irgendwie markelos wirken möchten und dadurch fängt man automatisch an sich ja auch zu vergleichen Auch wenn man es halt nicht möchte selber.

00:02:57: Die Stimmen der Studierenden zeigen zwei Extreme, auf der einen Seite der Wunsch nach mehr Vielfalt und echter Schönheit.

00:03:03: Auf der anderen Seite der ständige Vergleich mit perfekt gestalten gefilterten Bildern auf Instagram.

00:03:09: Viele wissen zwar dass diese Fotos bearbeitet sind trotzdem entsteht Druck.

00:03:13: Ich finde das Social Media auf jeden Fall schön.

00:03:16: hat sie die alle vervielfertigt?

00:03:17: viele Body Types werden gezeigt ob jetzt Supermuskel löst durchs Sport treiben, ob du einfach eine gesunde Ernährung hast.

00:03:24: Ob du dich viel bewegst und dein Leben genießt was auch vollkommen feines.

00:03:31: Ja wenn ich schon das viele Schönheitsideale verpflichtet werden.

00:03:34: Gleichzeitig wächst auf Social Media aber auch ein anderer Trend Body Positivity.

00:03:40: Immer häufiger zeigen Influencerinnen und Influenzer bewusst den sogenannten nicht perfekten Körper.

00:03:45: Sie posten Bildervergleiche, die deutlich machen wie großer Unterschied zwischen Realität und Instagram sein kann oder sie teilen ungefilterte Selfies direkt nach dem Aufstehen – ohne Make-up, ohne

00:03:56: Filter."

00:03:57: in der Model-Welt zu tun haben sollten, weil man ja ein Beispiel für die Welt sein muss.

00:04:05: Man möchte ein Vorbild sein und ich finde es wird ziemlich viel zelebriert dass es in eine Richtung geht, dass jeder Body type okay ist und alles gesund ist solange natürlich gut fühlt.

00:04:15: und der Meinung bin ich halt nicht.

00:04:17: Es geht immer noch um Gesundheit.

00:04:19: Ob du jetzt super übergewichtig bist oder viel zu dünn, beides ist nicht gesund und das Gleichgewicht sollte gefunden werden.

00:04:24: Und Body Positivity heißt nicht dass ich die eine Sache schlecht rede und andere

00:04:28: gut.".

00:04:28: Soziale

00:04:29: Medien zeigen häufig nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Leben – oft sorgfältikoratiert und inszeniert.

00:04:35: Nutzer posten vor allem ihre Highlights, Sonne, Reisen, Erfolg, gute Laune.

00:04:40: Alltagssorgen, Fehler oder negative Gefühle bleiben meist unsichtbar – dadurch entsteht der Eindruck dass viele Menschen ein perfektes Leben führen was in Wahrheit selten der Fall ist.

00:04:50: Der selektive Eindruck die sogenannte Scheinwelt hat reale Konsequenzen.

00:04:55: Studien zeigen das NutzerInnen von Social Media häufig Vergleiche ziehen.

00:05:00: Bei idealisierten Darstellungen steigt die Wahrscheinlichkeit, sich selbst negativ zu bewerten.

00:05:07: Wie es ist und alles, das eine Sache.

00:05:08: Deswegen Kids des Fotografens, des Lichts, des Make-ups oder auch der KI.

00:05:12: Lass euch nicht verwirren, lass dich nicht beeinflussen!

00:05:15: Ihr seid wunderschön sowie ihr seid versucht gesund zu leben.

00:05:18: Versucht euch zu informieren was ein gesunder Lifestyle ist, was Vitamine sind.

00:05:21: Fühlt euch selber wohl.

00:05:22: wenn ihr euch nicht wohlfühlt dann ändert ihr selber etwas so dass ihr euch wohl fühlt.

00:05:26: Selbst der Spiegel zeigt manchmal nicht wie man wirklich aussieht.

00:05:29: tut alles dafür dass er euch gut und wohl fühlt und habt euch lieb weil nur wenn man sich selber liebt hat dann kann man noch andere lieben.

Über diesen Podcast

Wortgewandt, wissensintensiv und musikalisch: das ist die Messlatte, die das Campus-Radio-Team der Hochschule Osnabrück sich gesteckt hat. Seit über zwanzig Jahren gehen die Studierenden des Instituts für Kommunikationsmanagement on air. Zu ihrem Portfolio gehören zahlreiche Magazinformate, Konzertübertragungen und Diskussionsforen. Ausgestrahlt werden die studentischen Sendungen auf der Ems-Vechte-Welle, dem lokalen Radiosender der Region (UKW 95, 6 und www.emsvechtewelle.de). Zum Campus-Radio-Team gehören jedes Jahr rund 30 Studierende des Bachelor Studiengangs Kommunikationsmanagement, die unter der Leitung von Prof. Dr. Margareta Bloom-Schinnerl vielseitige Beiträge für unterschiedliche Formate produzieren.

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